Tuesday, September 22, 2020

Und noch mal Zauber der Nacht: Dirk Liesemers Streifzüge

 Fast scheint es, als sei in diesen eher düsteren Pandemiezeiten die Nacht eine neue Lese-Entdeckung: Der amerikanische Astrophysiker Trinh Xuan Thuan schrieb vor einiger Zeit und für einen Naturwissenschaftler ungewöhnlich poetisch über die "Magie der Nacht", der Landschaftsfotograf Kilian Schönberger nahm mit "Nachts im Wald" die Leser in Wort und Bild mit zu Abenteuern zwischen Dämmerung und Sonnenaufgang und auch Dirk Liesemer begibt sich mit "Streifzüge durch die Nacht" in die Dunkelheit - mal in einem wandernden Alleingang, mal mit Experten als sachkundigen Gesprächspartnern.

Das unterscheidet dieses Buch von den eher in Einsamkeit recherchierten anderen Titeln. Liesemer trifft Künstler und Kreative, die Nacht künstlerisch verarbeiten, einen Klangexperten, der Geräusche - die in einer stillen Nacht ja noch viel unvermittelter wirken - in Filme als Klangteppich einwebt.  Der Autor begleitet einen Jäger auf den Hochsitz (und ist ganz froh, dass am Ende dieser Nächte kein Wildschwein oder Reh sein Leben lassen musste, auch wenn die Schilderung sicher nicht ohne Dramatik gewesen wäre), er geht auf nächtliche Pirsch mit Vogelkundlern und einer Fledermausforscherin.

Zudem beschränkt sich Liesemer mit seinen Streifzügen nicht auf die stille Seite der Nacht, die Abgeschiedenheit in der nur von Mondlicht und Sternen beschienenen Natur. Er folgt auch den Nachtseiten der Städte, sei es eine Wiener Ballnacht, sei es das Gespräch mit einem "Taxler", der nachts fährt und so manche Begegnung schildern kann. Dabei spielt sich Liesemer nicht in den Vordergrund, sondern hält sich angenehm zurück, lässt den Gesprächspartner oder die Gesprächspartnerin buchstäblich zu Wort kommen, reflektiert und beobachtet.

Ein wenig, so resümiert er am Ende, fühle er sich nach all diesen nächtlichen Streifzügen wie nach einem Auslandsjahr, dass man unternimmt, um eine neue Sprache erlernen - man beherrscht sie nach einem Jahr ganz passabel, fühle sich aber zugleich noch unsicher und wisse, dass es ein weiter Weg zur Perfektion ist: "So ist es auch mit der Nacht. Sie hat schier unfassbar viele Facetten, die sich an jedem Ort und mit jeder Jahreszeit auf eine ihr eigene Art und Weise darstellen." Und noch einen Tipp hat er für seine Leser parat: Wer die Nacht wirklich kennenlernen wolle, der solle das Buch beiseite legen und sich aufmachen. "nach draußen gehen und furchtlos ins Dunkel springen. Eines ist sicher: Sie werden direkt vor ihrer Haustür eine neue Welt kennenlernen, und selbst wenn Sie dort niemanden treffen, dann werden Sie zumindest einer Person begegnen: sich selbst." Schließlich war die Nacht schon immer die Zeit tiefer Gedanken und von Selbsterkenntnis. 

Und immerhin: Mit Herbstbeginn rückt die dunkle Jahreszeit wieder nahe an uns heran, langes Warten ist nicht erforderlich für einen Streifzug in die Dunkelheit. Auch dieses Buch macht Lust auf eigenes Entdecken.


Dirk Liesemer, Streifzüge durch die Nacht. Wie ich unsere Heimat neu entdeckte

Piper, 2020

272 Seiten, 20 Euro

978-3-89029-530-5


Sunday, September 20, 2020

Nachts im Wald - Wanderabenteuer voller Magie

 Als Landschaftsfotograf ist Kilian Schönberger ein eher visuell ausgerichteter Mensch. In seinem Buch "Nachts im Wald" zeigt er aber, dass er die Natur nicht nur mit der Kamera dokumentiert, sondern auch viel Ahnung hat von Fauna und Flora und Naturzusammenhänge gut zu erklären versteht. Für sein mit zahlreichen stimmungsvollen Fotografien illustriertes Buch ist er immer wieder losgezogen - im Bayrischen Wald und in der Oberpfalz, in den Alpen und in der Rhön, auf Rügen und in der Oberlausitz - immer nachts beziehungsweise in der Dämmerung, um die Nachtseite der Natur zu erleben.

Naturverbunden war Schönberger wohl schon als Kind - und wie für viele Kinder war der Wald für ihn ein Ort der Abenteuer und Entdeckungen fern elterlicher Überwachung. Dass die Faszination des Waldes auch im Erwachsenenalter weiter besteht, ist auf jeder Seite von "nachts im Wald" zu spüren. Die Idee ist reizvoll: Wie ist die Wirkung des Waldes, wenn man sich auf einer Wanderung von Mondlicht und Sternen, allenfalls einer Stirnlampe, leiten lässt? Wenn in der Dunkelheit jedes Knacken, jedes Geräusch nur noch lauter scheint, wenn sich der Mensch als Eindringling in der Natur unter der Beobachtung aufmerksamer Tiere  glaubt?

Von der Magie der blauen Stunde mit ihrem ganz besonderen Licht bis zur Beobachtung der Milchstraße auf den Kuppen der Rhön in einer Neumondnacht nimmt Schönberger den Leser mit auf seine Wanderungen, zur Durchquerung kühler Waldbäche, zum besonderen Geruch von Moorlandschaften, zu Felsformationen, die es auch im Dunkeln zu überwinden gilt. Immer wieder werden die Berichte dieser nächtlichen Wanderungen ergänzt von wissenswerten Details, etwa wie Tiere sich nachts orientieren, über leuchtende Pilze und über Lichtverschmutzung. 

Geradezu magische Atmosphäre vermitteln auch die Aufnahmen, auf denen häufig Nebelschwaden für besondere Effekte sorgen. Da kommt Lust auf, die Wanderschuhe nicht immer nur tagsüber zu schnüren, sondern auch einmal wie der Autor auf Nachtwanderung zu gehen. "Nachts im Wald" ist ein Buch zum Träumen, für Reiseabenteuer in der Leseecke und ein gutes Geschenkbuch für naturliebende Menschen.


Kilian Schönberger, Nachts im Wald. Wanderabenteuer zwischen Abenddämmerung und Morgengrauen

Goldmann, 2020

ca 210 Seiten, 16 Euro

ISBN 978-3-442-15992-5

Monday, July 6, 2020

Entdecke die Möglichkeiten - 1000 Ausflugsziele in Deutschland

Bei so vielen Möglichkeiten reicht auch ein Corona-Jahr nicht aus, das dem Fernweh mit Lockdowns, geschlossenen Ländergrenzen und zusammengestrichenenen Flugplänen  entgegen steht. Statt dessen müssen, mehr oder weniger freiwillig, nähere Reiseziele her. Sind es tatsächlich tausend,  wie Axel Klemmers "Wo Deutschland am schönsten ist" verspricht? Ich habe nicht nachgezählt, aber es kommen auf jeden Fall eine Menge Ausflugsziele und Reisemöglichkeiten zusammen .

Nach Bundesländern unterteilt, gibt es jeweils Ausflugsziele, die teilweise weit über Deutschland bekannt sind wie Schloss Neuschwanstein oder die Burgen des Mittelrheintals, teils durchaus noch ihrer Entdeckung durch Besucher außerhalb der Region warten. Oder wer außerhalb Hessens hatte etwa die Jugendstil-Architektur der Mathildenhöhe in Darmstadt auf dem Schirm?

Auch für Übernachtung und Gastronomie gibt es Tipps, vom Sternerestaurant zur urigen regionalen Spezialität, von gechillter Lounge Atmosphäre bis hin zu Luxus beim Heimaturlaub. Ob Städtereise oder Landschaftstour, Kunst und Kultur oder das Entdecker und Schlemmen - auf fast 500 Seiten ist für jeden etwas dabei. Die Bildauswahl bleibt da relativ überschaubar, hilfreich für die weitere Recherche sind die Links und Online-Angaben, die Details für die Reiseplanung liefern. Bei aller Ausführlichkeit kompakt  und gut überschaubar. Das nächste Wochenende der Deutschland-Entdeckungen kann kommen.

Axel Klemmer, Wo Deutschland am schönsten ist
Holiday, 2020
480 Seiten,  15 Euro
978-3-8342-3262-5


Thursday, June 25, 2020

Von Fernweh und Hierbleiben

Zu Hause ist es doch am schönsten", lautet ein Lieblingsspruch derjenigen, die nicht unbedingt in die Ferne schweifen mögen. Darüber kann man diskutieren. Eines ist aber klar: Ein Urlaub im Ausland, besonders im außereuropäischen, das heißt im Sommer der Coronavirus Pandemie Regeln, Verbote, Einschränkungen. Alles so ganz anders, und hat möglicherweise gar nichts mehr von dem angestrebten Traumurlaub zu tun. Also doch in Deutschland bleiben und sehen, was sich innerhalb der Landesgrenzen an Attraktionen aufdrängt?

Mit "Hiergeblieben!" von Jens van Rooij  hat das fast schon einen Befehlston. Der Leser erhält auf jeden Fall eine Reihe von  Möglichkeiten zur Auswahl, unterteilt in die Nord- und die Südhälfte Deutschlands. Insgesamt 55 Reiseziele werden vorgestellt, mit Hotel- und Restauranttips, mit Attraktionen in der Umgebung und Besichtigungsvorschlägen. Das Besondere daran: Die Fotografien deutscher Reiseziele werden internationalen Sehenswürdigkeiten gegenübergestellt. Nach dem Motto: Ist genauso, nur näher.

Wenn etwa die alte Mainbrücke von Würzburg mit der Prager Karlsbrücke verglichen wird - doch, da hat der Autor schon einen Punkt. Es geht schließlich in beiden Fällen um alte Universitätsstädte in Mitteleuropa mit langer Geschichte. Mit dem Unterschied, dass die einen lieber ihren Schoppen Wein trinken und die anderen Bier vorziehen.  Aber Ulm und Paris, weil sie beide eine gläserne Pyramide haben? Das ist dann doch ein etwas kühner Vergleich. Und auch wenn  Frankfurt als einzige deutsche Großstadt eine Skyline zu bieten hat - ein Vergleich zu Manhattan drängt sich trotz der ebenfalls international zusammengesetzten Einwohnerschaft eher nicht auf.


Eine reizvolle Idee ist der Grundgedanke von "Hiergeblieben!" allemal. Und auch wenn sich ohne genaue Ortskenntnisse nicht sagen lässt, wie bemüht die Bildausschnitte gewählt sind, um an den berühmten Vergleich heran zu kommen. Da gelingt es tatsächlich, die Rheinbrücke bei Emmerich im Abendlicht erfolgreich an die Golden Gate Brücke in San Francisco erinnern zu lassen - und das, obwohl die Ähnlichkeiten zwischen Niederrhein und Kalifornien ansonsten begrenzt sind. Und die Schlösserpracht Ludwig des II. muss hinter dem französischen Sonnenkönig an Prunk nicht zurückstehen, auch wenn die Ausmaße dann doch etwas bescheidener sind. Wer hätte es gedacht, den "Kini" mal in Verbindung mit Bescheidenheit zu bringen!

An Vorschlägen mangelt es jedenfalls nicht: Lüneburger Heide statt Lavendelfelder der Provence, Hummerbuden auf Helgoland statt Muizenberg Beach in Kapstadt,  die Felsformationen der Sächsischen Schweiz statt Zhangjiajie Forest National Park  in China. Ja, es gibt schöne Reiseziele in Deutschland. Aber mein persönliches  Fernweh wird deswegen trotzdem nicht geringer...

Wednesday, June 24, 2020

Von Jägerzäunen und Mettbrötchen


„Heiter bis wolkig“ nannten die drei Fotografen David Carreño Hansen, Sven Stolzenwald und Christian Werner ihre fotografische Deutschlandreise. Nicht nur die Idee an sich ruft zu Corona-Zeiten Nostalgiegefühle hervor. Auch die Bilder, die die drei auf der Suche nach „typisch deutschen“  Szenen machen,  wirken irgendwie aus längst vergangenen Zeiten gerissen. Da fehlt dann nur nochder typische Farbstich alter Fotos aus den 1970-er Jahren. Es strotzt nur so von Schrankwänden in Gelsenkirchener Barock, Schützenfest, Mettbrötchen, Doppelhaushälften und dem morbiden Charme tiefster Provinz. Typisch deutsch?

Auch das Vorwort von Frank Goosen zeichnet ein Bild, das der Lebenswirklichkeit vieler Menschen  so gar nicht entspricht. Die abgebildete Provinz wird erst mal mit Häme übergossen: „Wer jemals mit der Regionalbahn von Koblenz nach Gießen gefahren ist, der weiß, dass Romane über Freiheit und Weite woanders geschrieben werden“, heißt es darin.  Südlich der Lüneburger Heide kann man meistens nicht weit gucken, und so ganz verlässt einen nicht das Unbehagen an diesem engen Deutschland, in dem immer irgendwas den Blick verstellt.“

Die urbane Seite der Gesellschaft darf nach dieser Definition offenbar nicht „typisch deutsch“ sein: Die Macbook-Hipster und die Latte-Macchiato-Mütter vom  Prenzlauer Berg müssen irgendwo anders herkommen, aus dem Süden wahrscheinlich.

Hmmm.  Das ist wahrscheinlich Interpretationssache.  Gerade die LatteMacchiato-Mütterfraktion vom Prenzlauer Berg zeigt ja, dass Konformität keine Frage der Eichenschrankwand und bestickter Sofakissen ist. Und neulich sah ich so einen hippen Typen mit Männerdutt, ganz entspannt schlurfte er mitseinem Macbook unter dem Arm in Flipflops durch die Großstadt. Bizarrerweise steckten seine Füße, vielleicht typisch deutsch, in weißen Tennissocken.

Klinkerbauten und Stammtische, Garagen und Schützenfeste, Vereinsfeste und kurzgemähter Rasen sind in diesem Bildband ebenso vertreten wie Gewerbegebiete und Parkplätze. Typisch deutsch?  Jedenfalls nicht besonders hübsch, aber das haben Gebiete von Mittelzentren und nicht touristischen Landregionen wohl so an sich.  Das schnelle Leben findet anderswo statt. Vielleicht erscheint uns vieles an dieser Tristesse ja auch „typisch deutsch“, weil Reisende im Urlaub ja eher die hippen und romantischen, auf jeden Fall aber hübschen und pittoresken Orte eines Landes besuchen. 

Ebenso merkwürdig wie das Fehlen städtischer Szenen: Dass „typisch deutsch“ im 21. Jahrhundert eine Vielfalt und Diversität ethnischer Wurzeln bedeutet, wird ebenfalls außen vor gelassen.  Was erneut an die 60-er, 70-er Jahre erinnert, in denen höchsten von „Gastarbeitern“ die Rede war, nicht aber von Migration und Einwanderergesellschaft.

Beim Blättern durch den Bildband bleibt Ratlosigkeit. Ist das jetzt ironisch überspitzt, oder glauben die tatsächlich, das sei typisch deutsch – ohne eine einzige Dönerbude weit und breit?`


Heiter bis wolkig. Eine Deutschlandreise.
Fotografien von David Carreno Hansen, Sven Stolzenwald, Christian Werner, Text(e) von Frank Goosen
Hatje Cantz Verlag 2020,

Tuesday, June 23, 2020

Zwischen Saudade und süßer Euphorie - Gebrauchsanweisung für Lissabon


Ein Reisebuch wie „Gebrauchsanweisung für…“ kann man sich vor einer geplanten Reise besorgen, um schon einmal etwas über das Ziel zu erfahren – auch auf die Gefahr, dann später den Ort durch die Perspektive des Autoren zu betrachten. Oder man greift zum Buch, um – gerade in Corona-Zeiten zum Hier-Bleiben gezwungen – einem vertrauten und geliebten Ort wenigstens auf diese Art nahe zu kommen, neugierig, wie andere ihn sehen und erleben. 

So ging es mir mit Martin Zinggls „Gebrauchsanweisung für Lissabon“, wo ich eigentlich im Mai wieder einmal sein wollte. Aber nix da. Kein Pastel de nata,  kein Abhängen an einem der zahlreichen Miradouros im magischen Licht des späten Nachmittags. Also statt dessen:  ein Buch. 

Einer der besten Sätze findet sich gleich in einem der ersten Kapitel: „Wäre Lissabon ein Mensch aus Fleisch und Blut, könnte die Stadt nur Leonard Cohen sein.“  Das trifft es perfekt, denn diese Mischung aus Eleganz, Poesie und Melancholie eint den kanadischen Sänger und Dichter und die Stadt am Tejo.

Zinggl beschreibt einiges, was für Erstbesucher zum Pflichtprogramm gehört, etwa die Fahrt mit der ruckelnden Tram durch die engen, steilen Gassenvon Alfama und Graca, die Miradouros,  Chiado und Baixa, er schildert die Auswirkungen von Gentrifizierung und dem Verlust der authentischen Einwohnerschaft in den bei Investoren und Airbnb-Betreibern in Stadtteilen wie Alfama.  Eine Entwicklung, die er ja selbst mitmachte (auch wenn das in dem Buch dann nicht so reflektiert wird), lebte er doch schließlich bei zwei längeren Aufenthalten in Lissabon selbst dort.

Klar, dass auch die kulinarischen Besonderheiten nicht fehlen dürfen, etwa der getrocknete Kabeljau oder eben die berühmten pastel de nata samt ihrer Entstehungsgeschichte. Wobei er die übrigen zahlreichen süßen Traditionen portugiesischer Backkunst leider unterschlagen hat. Dabei entgeht Süßmäulern so einiges, wenn sie sich ausschließlich auf die Blätterteig-Puddingtörtchen stürzen, die „man“ in Lissabon probieren muss.

Am besten ist „Gebrauchsanweisung für Lissabon“ da, wo hinter die Kulissen geblickt und Menschen vorgestellt wie die Kunsthistorikerin, die liebevoll alte Kacheln restauriert,  der greise Hotelangestellte aus Estoril, der auch schon beim Bond-Film „Casino Royale“ eine Statistenrolle hatte, die Buchhändler, die Kellner und Lebenskünstler. Am überflüssigsten ist die Nabelschau über eigene versackte und verkiffte Kneipennächte, Liebeskummer und Lebenskrisen. Das lässt sich, wenn unbedingt nötig, ja auch in einem Roman verarbeiten.

Martin Zinggl, Gebrauchsanweisung für Lissabon
Piper, 2020
224 Seiten,  15 Euro
 978-3-492-27741-9